Unsere Wanderung zur Hirschbrunft

Jedes Jahr Ende September oder Anfang Oktober plant unser Papa ein kleines Erlebnis mit den großen Mädchen in der Natur. Dieses Jahr sollte es auch wieder eine Wanderung im Wald sein. Am letzten Wochenende reisten wir ( nach einem harten Wettkampftag) mit dem Wohnwagen in Prerow an. Wir schliefen eine Nacht als Familie und mit einem Bekannten und seiner Tochter im Wohnwagen. Wobei man sagen kann, dass nur die Mädchen die Gemütlichkeit des Wohnwagens in Anspruch nahmen und die Väter im Vorzelt übernachteten. Nach einem gemütlichen und ausgiebigen Frühstück wurden die Rucksäcke mit dem Proviant gepackt. Jedes Kind packt ( mit Unterstützung) und trägt den Rucksack alleine. So wie große Wanderer. Im Rucksack der Kinder befand sich Wasser, ein Fernglas, ein Taschenmesser, eine Regenjacke, eine Mütze und natürlich etwas Süßes. Die Väter hatten da schon etwas mehr zu tragen. Sie nahmen zusätzlich zu dem eben erwähnten noch einen kleinen Gaskocher mit, ein etwas größeres Messer und Dinge die Väter zur Sicherheit noch so benötigen. So zogen alle gegen 10 Uhr am Sonntagmorgen los. Sie wanderten sowohl im Wald , als auch am Strand entlang. Schon auf dem Hinweg zum Ort des Geschehens „die Hirschbrunft “ bekamen die Kinder zahlreiche Waldbewohner zu Gesicht. Es liefen Ihnen Füchse und Hasen über den Weg, Eichhörnchen und Frösche wurden auch gesichtet. Zur Mittagszeit aßen sie Suppe und Brot, welche mit dem kleinen Gaskocher erwärmt wurde. Als sie endlich angekommen waren, trafen sie ( nach der Stille des Waldes) auf unzählige Menschen, welche sich das Spektakel ebenfalls ansehen und vor allem anhören wollten.

Die Kinder waren sehr interessiert und guckten durch ihre Ferngläser und waren richtig vertieft. Sie waren wirklich beeindruckt. Nachdem sie sich das Spektakel ausführlich angesehen und angehört hatten, machten sie sich wieder auf den Nachhauseweg.

Im Regenbogencamp in Prerow verbrachten die Kleinste und ich indessen einen wunderschönen, herbstlichen Strandtag.

Am Nachmittag hatte ich irgendwie das Gefühl, dass die Wandergruppe bald wieder bei uns eintreffen würde und so schnappte ich mir das kleine Strandmädchen und lief mit ihr auf blauen Dunst der Wanderbande entgegen. Tja, man kann es Intuition nennen, aber nach 20 Minuten Waldspaziergang trafen wir tatsächlich aufeinander. Aus den Kindern sprudelte es nur so heraus und jeder berichtete fröhlich von seinen Eindrücken. Die Kinder sind an diesem Sonntag über 11km gewandert und kamen erschöpft aber glücklich am Wohnwagen an. Zur Feier des Tages aßen wir ein Eis. Wenn ihr glaubt, dass die Erschöpfung lange anhielt, liegt ihr falsch. Auf dem Campingplatz gibt es einen herrlichen Kletterbaum der die Kinder immer wieder magisch anzog.

Eigentlich wollten wir am Abend gemütlich zusammen am Feuer sitzen und unter freiem Himmel am Strand schlafen. Letzteres wäre definitiv mein Highlight gewesen. Ich liebe es am Strand im dicken Schlafsack zu schlafen, während das Rauschen der Wellen die Einschlafmelodie ist und man immer frischen Wind um die Nase hat.ABER es fing an zu regnen und so genossen wir lieber alle zusammen die Vorzüge des Wohnwagens, spielten noch eine Partie Rommés und schliefen aneinander gekuschelt ein. Und aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. So kann ich euch vielleicht bald vom nächsten Abenteuer berichten. Bis bald und danke fürs Lesen;) Julia und die drei Strandmädchen!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s