Fit mit Baby

Der sportliche Familienblog… Viele von euch haben mich in den letzten Wochen gebeten näher zu beschreiben wie ich nach der Schwangerschaft wieder fit geworden bin. Also folgt ein kleiner Auszug aus meiner Fitnesswoche bzw. Fit mit Baby.

Obwohl wir eine sehr sportliche Familie sind und ich auch in der dritten Schwangerschaft bis zur 34 Schwangerschaftswoche laufen war, ist aller Anfang schwer gewesen. Nach der Geburt unserer dritten Tochter hatte ich ca 10 Wochen keine Lust Sport zu machen. Das kannte ich überhaupt nicht von mir, war ich doch 14 Jahre lang Leistungssportler und Sport war mein Leben.

Irgendwann beim vormittäglichen Spaziergang merkte ich, dass mich plötzlich wieder interessierte, wie weit ich wohl gerade gegangen bin und wieviel Minuten ich wohl schon unterwegs bin? An den nächsten Tagen wiederholte ich meine Spaziergänge von 4-7 km und merkte wie ich Freude daran hatte immer weiter zu gehen. Also zog ich mir zum spazieren die Turnschuhe an und es wurde ein Walken daraus. Es machte sehr viel Spaß. Da ich nach meinem Kaiserschnitt noch nicht hundert prozentig fit war, überlegte ich wie ich mich bewegen kann ohne das es gleich zu anstrengend wird. Ich entschied meine Inline Skates zu aktivieren, verfrachtete das Baby in den Croozer und fuhr über die Dörfer. Das war herrlich und auch hier hatte ich täglich mehr Spaß und wollte mehr.  Dreimal die Woche skatete ich nun. An den Wochenenden fuhren meine großen Mädchen mit dem Fahrrad oft mit und mein Mann joggte neben mir. Meine Kondition kehrte zurück und ich wurde mutiger. Mittlerweile traute ich mir zu ca 3,5 km zu Skaten und 4 km zu laufen. Also packte ich die Turnschuhe in den Croozer und wechselte auf dem Rückweg mein Schuhwerk. Mir gefiel das gut und an irgend einem Wochenende , ich glaube das Minimädchen war 4,5 Monate alt, ließ ich die Skater stehen und lief die ganze Runde 6km. Ich war so stolz. Alle waren dabei. Mein Mann, die großen Mädels und das Baby ja so wieso;) ich laufe nun ungefähr 3 mal die Woche zwischen 4-7 km. Da ich kein Fitnessstudiotyp bin und mein Baby niemals dort bei einer Kinderbetreuung abgeben würde, lud ich mir eine App runter, mit der ich Bauch-Beine-Po zu Hause machen kann. An der frischen Luft, auf einer Yogamatte auf der Terrasse oder im Garten, wo mein Baby direkt neben mir steht. Diese App mit dem Namen „getkiwi“ ist super. Man kann verschiedene Workouts machen. Diese dauern nur 10-20 Minuten , die Übungen werden einem vorgezeigt und straffen ungemein den Körper;) das ist ja auch oft wichtig nach einer Schwangerschaft. Ich mache es so, dass ich ein Workout nach einem Dauerlauf mache. Wenn ich es nicht schaffe laufen zu gehen, weil mein Baby gerade in der Schaukel eingeschlafen ist, mache ich zwei Workouts hintereinander.

Meine Kinder gehen zwei bis dreimal in der Woche zum Leichtathletik Training. Ich bringe sie immer hin. Einmal in der Woche mache ich währenddessen im Stadion Tempoläufe. Unser Baby schläft am Nachmittag in dieser Zeit immer an der frischen Luft im Kinderwagen. Wird die kleine Maus wach, gehen wir beide in die Laufhalle. Ich mache da ein paar Dehnungs- und stabilisationsübungen und das Minimädchen krabbelt umher. Das findet sie richtig klasse, denn schließlich gibt es dort viel zu sehen und zu entdecken.  Eine Woche mit 7 Wochentagen fülle ich ( ungefähr) wie folgt sportlich aus.

Beispiel:

Montag : 4km laufen und ein Workout der getkiwi App

Dienstag: 5-7 km laufen ( vormittags) oder am Nachmittag Tempoläufe im Stadion und ein bisschen Dehnung.

Mittwoch: frei

Donnersrag: 4-7 km Dauerlauf oder ein Waldlauf oder am Nachmittag Tempoläufe im Stadion

Freitag: frei

Samstag/Sonntag: 4-7 km laufen

Das ist nur ein Beispiel. Die Trainingseinheit und die Tage wechsele ich auch spontan, so wie es in unsere Woche und unseren Tagesablauf passt. Grundsätzlich handhabe ich es so, dass ich am Vormittag immer dann los laufe, wenn das Baby müde wird und am Nachmittag wenn die großen Mädchen Training haben schläft die kleine auch ( noch) immer mindestens 1 Stunde und in der Zeit lege ich los. Übrigens stille ich das Baby noch voll. Das ist überhaupt kein Problem trotz des vielen Sports. Optimal ist es das Baby vor dem Sport zu stillen, nicht nur weil man sich besser bewegen kann sondern auch, weil sich direkt nach dem Sport etwas Milchsäure ( der spätere Muskelkater) bildet. So bekommt das Baby diese nicht direkt nach dem Sport mit geliefert;) das ist aber nicht gefährlich.

  1. Sport in der Laufhalle
    Sport in der Laufhalle

    image So sieht unser sportlicher Alltag hier aus. Habt ihr Fragen? Dann stellt sie gerne. Einen Einblick in unsere sportlichen Aktivitäten bekommt ihr auch auf Instagram unter strandmaedels. Bis bald und „Sport frei“.

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