Bemerkenswert

Warum wir Kinderkleidung mieten!

Ich bin die Mama von drei bezaubernden Mädchen und als Mädchenmama gibt es unzählige Varianten die Mädels hübsch und witterungsbedingt einzukleiden. Natürlich ist die Auswahl riesengroß und oft ist ein Teil hübscher als das Andere. Bei drei Girls und ganz unterschiedlichen Geschmäckern können die Kosten für die Kinderbekleidung ganz schnell mal in die Höhe schießen. Aus diesem Grund haben wir schon das zweite Mal bei:  www.kindoo.de gemietet. Ich finde es sehr schön wenn die Kinder neue und coole Kinderkleidung tragen. Durch die sozialen Netzwerke bekommt man so viele Marken und Labels präsentiert, dass es mir als Mama oft schwer fällt das Notwendige vom Schönen oder vom Luxus zu unterscheiden und man neigt ja leider in unserer Überflussgesellschaft gerne dazu das haben zu wollen, was Andere so schön präsentiert haben. Ich denke das ist nur menschlich und man muss sich auch gar nicht dafür rechtfertigen. Trotzdem mache ich mir ja meine Gedanken. Sehe ich doch jeden Tag auf Arbeit viel Armut und viele Kinder, die in ganz einfachen und nicht so hübschen Sachen zu ganz wunderbaren Persönlichkeiten heran wachsen. Weil die Gedanken über den Kosten- Nutzenfaktor stetig in meinem Kopf kreisen, miete ich Kindersachen über @kindoo.de Dies hat den Vorteil, dass ich keine Berge von Kinderkleidern in unserem Keller einlagern muss. Nein, das was ich miete tragen die Kinder auch wirklich. Vor allem die Allerkleinste, denn gerade die Babys und Kleinkinder wachsen doch in den ersten Wochen, Monaten und sogar Jahren so rasant schnell aus den Klamöttchen heraus. Ich bin da ganz ehrlich. Ich hatte soviele Baby -und Kleinkindbekleidung das ich es gar nicht geschafft habe, dem kleinen Mäuschen alles anzuziehen. Ich habe wirklich Kleidung weggegeben, die unsere Tochter nicht einmal getragen hat:/. Das ist wenig umweltfreundlich und spricht eher für unsere Wegwerfgesellschaft und unser Leben im Überfluss. Da ich aber genau diese negativ besetzten Werte nicht an meine Mädchen weiter geben möchte, fand ich diese Idee Kindermode zu mieten sehr reizvoll und probierte es einfach aus. Ich mietete die Kleidung über 4Wochen. Beim ersten Mietdurchgang verlängerte ich meine Kindersachen sogar um 14 Tage. Kindoo hat die Kleidung dann tagesgenau für mich abgerechnet und wir erfreuten uns einfach etwas länger an der schönen und passenden Kinderkleidung. Ich denke, dass ich effektiv Geld gespart habe. Beim ersten Mal habe ich fünf Teile gemietet, darunter auch eine Kinderjacke, welche ich nach dem Frühlingsende ganz problemlos mit dem beigefügten Retourschein zurück geschickt habe. Für mich war das eine tolle und kostengünstige Alternative zum Kauf und ich habe noch einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz geleistet.

Vor kurzer Zeit lief unser zweiter Mietzeitraum aus. Ich habe mich so an den tollen Marken und der farbenfrohen Kinderkleidung erfreut, dass ich richtig traurig war, als ich sie jetzt zurück geschickt habe. Ich hatte wieder fünf Klamöttchen gemietet, welche unsere kleinste Tochter, kombiniert mit unterschiedlichen Basics 4Wochen getragen hat.  Mir wurde wieder klar, dass man gar nicht viel braucht für die Zwerge und man muss Dank dieser tollen Idee von @kindoo.de Kinderkleidung clever zu mieten, auch gar nicht mehr Unsummen an Geld ausgeben um sich an tollen Marken und wunderschönen Kindersachen zu erfreuen. Das ist eigentlich das Beste am gesamten mieten. Wenn ihr nun neugierig geworden seid und das Mieten von Kinderkleidung auch mal für euch ausprobieren wollt, dann schaut gerne auf http://www.kindoo.de vorbei und überzeugt euch selbst von dieser tollen Idee. Ihr könnt euch auch auf Facebook und Instagram:kindoo.de auf vielen Bildern von anderen Mamis und Papis und natürlich Tragebildern der Kids von den schönen Marken und Kindersachen überzeugen.

Ich hoffe ich habe euer Interesse geweckt und ihr überzeugt euch vielleicht einfach selbst.

Auch auf meinem Instagram Account: strandmaedels findet ihre tolle Tragebilder von unserer Kleinsten und den Kindersachen, welche wir über kindoo gemietet haben.

Viel Spaß dabei und liebe Grüße eure Julia.

 

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Meine Laufgeschichte für 361 europe und laufen.de

  • Meine Laufgeschichte…
    Ich bin inzwischen 32Jahre alt und die Mama von drei bezaubernden Mädchen. Das Laufen und ich waren nicht immer ein Herz und eine Seele. Während der Sport und die Leichtathletik seit früher Kindheit mein Lebensmittelpunkt war, musste ich mir die Liebe zum Laufen tatsächlich irgendwie hart erarbeiten. Also fange ich ganz von vorne an. Mit der Einschulung nervte ich meine Eltern so lange, bis sie mich schließlich beim Leichtathletikverein unserer Stadt anmeldeten. Ich war ehrgeizig und hab auf Anhieb gleichgesinnte und Freunde ( wie sich später raus stellte ) fürs Leben gefunden. Es kristallisierte sich schnell raus, dass ich vielseitig talentiert war und so war ich im Schüler Bereich relativ erfolgreich im Mehrkampf. Später im Jugendbereich spezialisierte ich mich auf Weit-und Dreisprung. Mit 15 Jahren trat ich in die deutsche Nationalmannschaft ein, gewann unzählige Titel und verblieb in der Nationalmannschaft bis nach dem Abitur. Dann gab es einen persönlichen und radikalen Abbruch meiner Sport Karriere. Verschiedene Faktoren führten dazu. Ich nahm mir eine Auszeit. Ein Jahr , ohne Rundbahn, Tempoläufe, Läufe, Springen, Training und meinen beständigen Freundeskreis. Ich meldete mich in einem Fitnessstudio an, aber dass konnte mir nicht das geben, was ich unbewusst vermisste. Nach einem Jahr ohne ( für mich) richtigem Sport und kontinuierlichem Training ging ich zum Studium. Sport war mein Nebenfach. Ich hatte wieder Spaß am Sport und mein Ehrgeiz war schnell wieder geweckt. Ich wurde Schwager und habe in der ersten Schwangerschaft im sechsten Monat noch ein Dreisprung-Video für die Uni gedreht. Nach der Entbindung hatte ich so viele Glückshormone, dass ich eigentlich zeitnah das Bedürfnis nach Dauerläufen hatte. Ich integrierte das erste Mal meine Läufe in meinen Alltag mit Baby , aber eigentlich nur um abzunehmen und um wieder fit zu werden. Nach einem Jahr war ich wieder schwanger. In dieser Schwangerschaft war ich nicht so motiviert und machte fast gar nichts, während der Zeit und auch in der Zeit danach, mit zwei Mädchen war ich überhaupt nicht motiviert zu laufen. Irgendwann als zweifach Mama fing ich mich wieder und trainierte wieder. Ein paar Tempoläufe, ein bisschen Sprint, ein bisschen Sprung, Training für Jedermann. Nach fünf Jahren war ich wieder schwanger. Meine Mädchen brachte ich zu diesem Zeitpunkt schon zwei bis dreimal die Woche zu ihrem Leichtathletiktraining. Nach dem die ersten 11 Wochen der Schwangerschaft vorüber waren, überkam mich eine große innere Unruhe, ja irgendwie auch eine Unzufriedenheit. Es war ein nicht zu bescheibendes Gefühl. Ich zog in der 11 Schwangerschaftswoche meine Sportsachen an und bekam dreimal die Woche, während meine Kinder trainierten zu laufen. Am Anfang ging es los mit 4km. 2-3 Wochen lief ich diese 4km , schneller wollte ich mehr. Schließlich lief ich 8km mindestens zweimal pro Woche, meistens dreimal. Ich kann das gar nicht beschreiben. Ich hatte so einen großen Bewegungsdrang, soviel Freude und Spaß an diesen Runden. Ich hab plötzlich in meinem Alltag eine Zeit für mich gefunden, eine Zeit zum nachdenken, sich sammeln, sich anstrengen, um positive Energie zu tanken. Ich lief diese 8km mehrfach die Woche bis zur 35 Schwangerschaftswoche ( danach ging nichts mehr). Ich entwickelte eine Sehnsucht, die mich nachts aufwachen ließ, eine Sehnsucht , die mich vom Laufen träumen ließ. Nach der Entbindung fing ich zeitnah an mich zu bewegen und relativ schnell auch an, wieder zu laufen. Laufen mit Baby, an der frischen Luft und das fast jeden Tag. Ein Jahr nutzte ich die Läufe um wieder fit zu werden. Ich hatte eine Zeit für mich ohne das ich mein Kind zurück lassen, oder abgeben musste. Unsere Läufe integrierte ich in unseren Familienalltag. Die Kinder begleiten uns auf den Kilometern an der Küste entlang mit ihren Fahrrädern und die Kleinste ist im Laufbuggy immer dabei. Nach einem Jahr Elternzeit und fast täglich laufen war die Umstellung zum Arbeitsalltag sehr schwer. Ich wollte nicht auf das Laufen verzichten. Also setzte ich mir Ziele. Plötzlich reichte es mir nicht mehr „einfach nur so “ zu laufen. Ich setzte mir Ziele 10km in 52Minuten zu laufen, einen Halbmarathon unter zwei Stunden zu absolvieren. Ich stellte mein Training um. Lief weniger, dafür aber effektiver. Ich lief zwei bis drei Mal die Woche. Hatte ich wenig Zeit, machte ich Tempoläufe. Meine Ziele habe ich geschafft. Ich würde sagen mich hat die Laufsucht gepackt. Es ist aus meinem Leben nicht mehr weg zu denken. Es gelingt mir besser Familie, Arbeitsalltag und natürlich die Läufe zu vereinbaren. Einfach weil mir das so unglaublich wichtig ist. Neben meiner Laufliebe ist auch mein sportlicher Ehrgeiz wieder erwacht. Dieses Jahr werde ich zum zweiten Mal bei VR Laufcup in Mecklenburg Vorpommern teilnehmen. Im letzten Jahr kam eine Operation dazwischen und ich bin in meiner Altersklasse fünfte geworden. Für dieses Jahr erhoffe ich mir einen Platz auf dem Treppchen. Ich möchte die 10km unter 50Minuten laufen und den Halbmarathon unter 1:55h beenden. Dafür trainiere ich 4 Mal pro Woche, immer so wie es mein Arbeitstag-und Familienalltag zulässt. Einmal pro Woche versuche ich die Tempoläufe mit anderen Läufern zusammen zu absolvieren, weil ich finde, dass das unglaublich verbindet. Meine Geschichte ist sicher nicht spektakulär und die Prioritäten haben sich im Gegensatz zum Leistungssport von damals verschoben. Heute ist mir wichtig, meine Kinder behutsam an den Sport heran zu führen, diesen zu integrieren und positive Energie für uns alle daraus zu ziehen. Ich möchte anderen Mamis und Papis aufzeigen wie bereichernd das Laufen sein kann und das Laufen einen Fit nach der Schwangerschaft macht, dass man Läufe auch mit einem Kleinkind machen kann. Mich hat das Laufen unglaublich stark gemacht und manchmal ist es auch meine Auszeit um einen klaren Kopf zu bekommen. Ich habe mich von einem Springer zu einem Läufer entwickelt, obwohl zwischen beiden Disziplinen Welten liegen. Ich hab das Laufen lieben gelernt und würde mich irgendwie auch als Laufsuchti im positiven Sinne bezeichnen. Ich möchte es nicht mehr missen. Und weil es für mich so wertvoll ist, habe ich euch meine Laufgeschichte hier niedergeschrieben….

Im Alltag kann man unsere Runningfamily und meine Läufe auf Instagram unter: strandmaesels verfolgen. Wenn ihr also Lust und Interesse habt, schaut gerne mal vorbei. Bis dahin sende ich euch liebe Grüße.

Eure Julia

Kontakt:
Instagram:strandmaedels
Blog: http://www.strandmaedels.wordpress.com
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Warum wir Kinderkleidung mieten!

Strandmädels

Ich bin die Mama von drei bezaubernden Mädchen und als Mädchenmama gibt es unzählige Varianten die Mädels hübsch und witterungsbedingt einzukleiden. Natürlich ist die Auswahl riesengroß und oft ist ein Teil hübscher als das Andere. Bei drei Girls und ganz unterschiedlichen Geschmäckern können die Kosten für die Kinderbekleidung ganz schnell mal in die Höhe schießen. Aus diesem Grund haben wir schon das zweite Mal bei:  www.kindoo.de gemietet. Ich finde es sehr schön wenn die Kinder neue und coole Kinderkleidung tragen. Durch die sozialen Netzwerke bekommt man so viele Marken und Labels präsentiert, dass es mir als Mama oft schwer fällt das Notwendige vom Schönen oder vom Luxus zu unterscheiden und man neigt ja leider in unserer Überflussgesellschaft gerne dazu das haben zu wollen, was Andere so schön präsentiert haben. Ich denke das ist nur menschlich und man muss sich auch gar nicht dafür rechtfertigen. Trotzdem mache ich mir ja meine…

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Unsere Wanderung zur Hirschbrunft

Jedes Jahr Ende September oder Anfang Oktober plant unser Papa ein kleines Erlebnis mit den großen Mädchen in der Natur. Dieses Jahr sollte es auch wieder eine Wanderung im Wald sein. Am letzten Wochenende reisten wir ( nach einem harten Wettkampftag) mit dem Wohnwagen in Prerow an. Wir schliefen eine Nacht als Familie und mit einem Bekannten und seiner Tochter im Wohnwagen. Wobei man sagen kann, dass nur die Mädchen die Gemütlichkeit des Wohnwagens in Anspruch nahmen und die Väter im Vorzelt übernachteten. Nach einem gemütlichen und ausgiebigen Frühstück wurden die Rucksäcke mit dem Proviant gepackt. Jedes Kind packt ( mit Unterstützung) und trägt den Rucksack alleine. So wie große Wanderer. Im Rucksack der Kinder befand sich Wasser, ein Fernglas, ein Taschenmesser, eine Regenjacke, eine Mütze und natürlich etwas Süßes. Die Väter hatten da schon etwas mehr zu tragen. Sie nahmen zusätzlich zu dem eben erwähnten noch einen kleinen Gaskocher mit, ein etwas größeres Messer und Dinge die Väter zur Sicherheit noch so benötigen. So zogen alle gegen 10 Uhr am Sonntagmorgen los. Sie wanderten sowohl im Wald , als auch am Strand entlang. Schon auf dem Hinweg zum Ort des Geschehens „die Hirschbrunft “ bekamen die Kinder zahlreiche Waldbewohner zu Gesicht. Es liefen Ihnen Füchse und Hasen über den Weg, Eichhörnchen und Frösche wurden auch gesichtet. Zur Mittagszeit aßen sie Suppe und Brot, welche mit dem kleinen Gaskocher erwärmt wurde. Als sie endlich angekommen waren, trafen sie ( nach der Stille des Waldes) auf unzählige Menschen, welche sich das Spektakel ebenfalls ansehen und vor allem anhören wollten.

Die Kinder waren sehr interessiert und guckten durch ihre Ferngläser und waren richtig vertieft. Sie waren wirklich beeindruckt. Nachdem sie sich das Spektakel ausführlich angesehen und angehört hatten, machten sie sich wieder auf den Nachhauseweg.

Im Regenbogencamp in Prerow verbrachten die Kleinste und ich indessen einen wunderschönen, herbstlichen Strandtag.

Am Nachmittag hatte ich irgendwie das Gefühl, dass die Wandergruppe bald wieder bei uns eintreffen würde und so schnappte ich mir das kleine Strandmädchen und lief mit ihr auf blauen Dunst der Wanderbande entgegen. Tja, man kann es Intuition nennen, aber nach 20 Minuten Waldspaziergang trafen wir tatsächlich aufeinander. Aus den Kindern sprudelte es nur so heraus und jeder berichtete fröhlich von seinen Eindrücken. Die Kinder sind an diesem Sonntag über 11km gewandert und kamen erschöpft aber glücklich am Wohnwagen an. Zur Feier des Tages aßen wir ein Eis. Wenn ihr glaubt, dass die Erschöpfung lange anhielt, liegt ihr falsch. Auf dem Campingplatz gibt es einen herrlichen Kletterbaum der die Kinder immer wieder magisch anzog.

Eigentlich wollten wir am Abend gemütlich zusammen am Feuer sitzen und unter freiem Himmel am Strand schlafen. Letzteres wäre definitiv mein Highlight gewesen. Ich liebe es am Strand im dicken Schlafsack zu schlafen, während das Rauschen der Wellen die Einschlafmelodie ist und man immer frischen Wind um die Nase hat.ABER es fing an zu regnen und so genossen wir lieber alle zusammen die Vorzüge des Wohnwagens, spielten noch eine Partie Rommés und schliefen aneinander gekuschelt ein. Und aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. So kann ich euch vielleicht bald vom nächsten Abenteuer berichten. Bis bald und danke fürs Lesen;) Julia und die drei Strandmädchen!

Travel with Kids und unserem zu Hause auf vier Rädern

 

Wir sind immer viel unterwegs, zeltend, klettern in den Bergen oder auch mal schlafend unter freiem Himmel im Wald und am Strand. Auch sportlich jagt ein Highlight das andere.

Wir haben uns dazu entschieden einen Wohnwagen anzuschaffen um flexibel zu sein und die Wochenenden nach oder während eines Wettkampfes besser und mehr als Familie zu genießen. So starteten wir auch am letzten Freitag zu einem Lauf im VR Nachwuchs-Laufcup auf die Insel Rügen. Wir packten Freitag unsere sieben Sachen und fuhren nach der Arbeit los. Am frühen Abend erreichten wir einen super schönen Stellplatz direkt hinter den Dünen. Wir parkten und bauten unseren Wohnwagen und das Vorzelt auf. Danach genossen wir ein gemeinsames Abendbrot unter freiem Himmel. Gemütlich und entspannt kuschelten wir uns in unsere Betten. Da wir schon fast vor Ort waren konnten wir am nächsten Morgen bis um 8.00 Uhr schlafen und mussten nicht wie sonst, um 6.00 Uhr aufstehen um zum Wettkampf zu fahren. Mein Mann ging mit den beiden großen Mädchen in die Ostsee baden und ich bereitete das Frühstück zu und stellte den Heizlüfter an, damit wir es im Anschluss warm hatten. Nach dem Frühstück wurden die Sportsachen angezogen und es ging ab ein Ort weiter zum Start des Barber Heidelaufes. Die Mädchen waren aufgeregt, aber viel entspannter als sonst. Dies zeigte sich auch in den sehr guten Laufergebnissen. Pauline gewann nicht nur in ihrer Altersklasse, sondern auch noch eine Familieneintrittskarte für den Baumwipfelpfad in Prora. Da wir unabhängig waren und sowieso noch eine weitere Nacht bleiben wollten, konnten wir als Familie den Baumwipfelpfad erlaufen. Das war super schön, dieses Erlebnis gemeinsam zu erfahren. Wir waren nicht gehetzt und hatten diesmal auch nicht die Zeit im Nacken um schnell wieder nach Hause aufbrechen zu müssen. Wir genossen einfach nur und verbrachten den ganzen Nachmittag in Prora. Zum Abschluss gingen wir essen um anschließend zu unserem Wohnwagen zurück zu kehren. Der Tag klang mit Decken am Strand aus und müde vielen wir in unsere Wohnwagenbetten. Am Sonntag folgte ein ausgiebiges Frühstück. Während mein Mann alles wieder abbaute verbrachte ich den Vormittag mit den Kindern auf einem herrlichen Spielplatz im Strandsand direkt hinter der Düne. Unser Wochenende war wie ein Kurzurlaub. Genauso hatten wir uns das vorgestellt. Und unsere innere Ruhe und Ausgeglichenheit nahmen wir mit in die neue Arbeitswoche. Ein zu Hause auf Rädern ist genau “ unser Ding“ und bereitet uns und unseren drei Kindern viel Freude. Wir genießen nun diese neue „Freiheit“ und werden sicher auch weiterhin von unseren Ausflügen hier berichten. Bis dahin, sende ich euch liebe Grüße.

Tough Guy 2016

Los geht's
Tough Guy 2016

 

 

Die Story…

Alles begann vor knapp einem Jahr als der Mann zum üblichen Kletterwochenende unter Männern aufbrach. In den Kletterpausen und im Brausebrand scheinen die Gedanken der Männer nur so zu sprudeln. Sie scheinen auf einmal unheimlich viele Ideen in kürzester Zeit entwickeln zu können und sich tiefgründige Fragen zu stellen: „Wann ist der Mann ein Mann?“ Wunschvorstellungen wie: “ Bald bin ich 40, dann geht’s erst richtig los “ wurden laut ausgesprochen und in gemütlicher Männerrunde am Feuer begann der Ein oder Andere seinen Traum schon bunt auszuschmücken. Jedenfalls kam mein Mann sehr glücklich und viel zu euphorisch von diesem Trip zurück. Es sprudelte nahezu aus ihm heraus…. Bei “ bald bin ich 40 und somit im besten Alter für…“ wurde ich aufmerksam. Ich hörte kurz ganz konzentriert zu und dann …puh, er will kein Motorrad;). Während der Mann wirklich ungewöhnlich viele Wörter benutze  um mir sein Vorhaben zu erklären, nickte ich nur mit dem Kopf und war eigentlich ab dem nicht gefallenen Wort Motorrad raus. Abends im Bett überlegte ich dann aber doch angestrengt was er wohl versucht hat mir zu sagen. Er war so voller Adrenalin , es schien Ihm wichtig. Also fragte ich nochmal nach… Ich hatte mehrere Fragen.

  1. Wie du musst unter Balken durch tauchen?
  2. Was meinst du mit durch Schlamm und Röhren kriechen?
  3.  Du willst freiwillig durchs Feuer laufen?
  4. und dich Stromschlägen aussetzen?

Es folgten noch unzählige Erklärungen über den härtesten Lauf der Welt , welcher jährlich in England statt findet und bei dem nur die Hälfte der Teilnehmer die an den Start gehen, auch im Ziel ankommen.

Das musste ich erstmal sacken lassen. Und während ich recherchierte ( ob schon mal einer gestorben ist oder so was) befand der Mann sich schon mitten in der Vorbereitungsphase. Er macht unzählige Dauerläufe,nahm 7kg ab,  ging eigentlich das ganze Jahr in die Ostsee um sich abzuhärten, lief durch die Wälder über Stock und Stein und bei Wind und Wetter. Wir kauften uns sogar eine Regentonne, in die er nach den Läufen sprang ( für die Kinder war das im Sommer ein Spaß ). Wir unterstützen unseren Papa so gut wir konnten, damit aus ihm ein „harter Kerl“ wird. Gerade zum Ende hin empfand ich das stundenlange Gelaufe als eher belastend. Schließlich haben wir drei Kinder und ein Familienleben. Am Wochenende begleiteten die Kinder ihren Papa mit den Fahrrädern und in den letzten Wochen gab es nur noch ein Thema: “ Der Lauf seines Lebens“

Der Flug war gebucht, die neuen Schuhe sahen längst schon nicht mehr neu aus, sondern waren eingelaufen und konnten auch schon die ersten kleinen Geschichten erzählen. Nun musste eigentlich nur noch geklärt werden, was man zu so einem Lauf am besten anzieht. Unzählige Male besuchte der Mann den Peter von CitySportRostock und die beiden tüftelten an der Ausrüstung. Und als ich dann das tolle Ergebnis der Klamotten sah, habe ich innerlich die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen. Die arme Ausrüstung. So tolle Klamotten um sich durchs Feuer zu rollen unter Baumstämmen durch zu tauchen, meterhohe Hindernisse zu überwinden um am Ende im Matsch zu ertrinken??? Ich sagte nichts, lobte nur das der Mann sehr gut aussah.

Tag X war gekommen. Der Mann flog los, die Kinder von den Erzählungen ganz aufgewühlt hatten Angst um ihren Papa, ich ließ mir nichts anmerken und wünschte viel Spaß ( dachte den kann er gut gebrauchen bei so einem Lauf)… Der Mann flog also nach England wir fuhren in die Winterferien.

Sonntag 31.01. 12.00 Uhr deutscher Zeit bedeutet „Start“ in England wir waren so aufgeregt und fieberten richtig mit. Ständig fragten die Kinder,“ hat Papa es geschafft“,geht’s ihm gut?“, „ist er im Ziel?“

Nach vier Stunden immer noch keine Nachricht von dem Mann. Ich hatte ein mulmiges Gefühl, die Kinder den Tränen nah, mit zittrigen Stimmen…Meine Gedanken kreisten“ ihm wird doch nichts passiert sein?“, gestürzt, umgeknickt, zusammengebrochen, Kälteschock, abgebrochen?“ Gehört er, der sich akribisch auf den Wettkampf  vorbereitet hat, zu der einen Hälfte der Starter die nicht ins Ziel kommen?“

Nach unglaublichen 5 Stunden, eine Nachricht : “ Bin im Ziel, es geht mir gut!“ ( natürlich lässt ein Mann ein Handy im Auto um dann erst zwei Stunden nach der Zielankunft seine Familie zu informieren)

3:14 Minuten hat unser Papa gebraucht, beim Tough Guy 2016 und ja, er ist ein „harter Kerl “ von 7000 Startern sind 2500 nur ins Ziel gekommen. Der Mann war unter den ersten 1100Teilnehmern .

Seinen Erzählungen zu Folge hat er sich noch nie so gequält in seinem Leben, war dem Aufgeben noch nie so nah. Das Härteste waren wohl nicht die Hindernisse, das Feuer, das Wasser, die Kälte oder der Schlamm. Das Härteste waren wohl die unzähligen steilen Berge , die 4,5 km vor den ganzen Hindernissen zu absolvieren waren. Insgesamt waren es 15 km die bewältigt werden mussten.

Er hat es nicht so direkt gesagt, aber ich glaube diesen Lauf macht er nie wieder. Gentleman like bot er an mich zu begleiten und zu unterstützen wenn ich mich einmal quälen möchte, aber insgeheim weiß er ja, dass ich das nicht tun werde.;)

Zum Schluss kann ich euch noch berichten, das die gesamte Wettkampfausrüstung heil geblieben ist und nicht den kleinsten Kratzer hat. Das nenne ich mal Qualität.

Dies war nun unsere Geschichte vom Tough Guy 2016. Wir haben nun unseren toughen Papa zu Hause und ich verabschiede mich mit einem herzlichen „Sport frei“.

Bis bald, Julia 😉

 

 

Produkttest „Profutura Mama Müsli von Milupa“

Vor kurzem durfte ich das Profutura Mama Müsli von Milupa testen. Warum ich mich dafür beworben habe fragt ihr euch? 

Ich stehe jeden Morgen mit den beiden großen Kindern auf und esse mit Ihnen gemeinsam Frühstück und der kleine Wirbelwind ist auch meist schon mit wach. Ihr könnt euch ja sicher vorstellen das dies dann alles andere als ein gemütliches und ausgewogenes Frühstück ist.  Es geht eher schnell und die Ausgewogenheit findet sich dann bei den Kindern erst in den Brotdosen wieder.

Da ich das Minimädchen aber noch fast voll stille brauche ich am Morgen eine schnelle und ausgewogene Mahlzeit, die auch dem Wirbelwind alle Nährstoffe und Mineralien zukommen lässt. Da ist eine Schüssel Müsli ideal wie ich finde. Das Profutura Mama Müsli von Aptamil ist wirklich super lecker. Das kann man nicht anders sagen. Es ist  süß, sodass es mich am Vormittag vor anderen Heißhungerattacken geschützt hat. Gerade in der Stillzeit verzehre ich auch bei Baby Nummer drei viele Süßigkeiten. Jedoch hat die leckere Schale Müsli das etwas abgefangen. Auch die Trockenfrüchte die das Müsli enthält schmecken gut.

Alle Mamas wollen doch immer das Beste für ihre Kinder und irgendwie vermittelt diese Schale Müsli mir ein gutes Gefühl. Klingt irgendwie komisch, ist aber so. Ich kann nicht sagen das ich an der Milch oder dem Milcheinschuss irgendwas geändert hat, aber ich habe mich nach dem Verzehr und nach dem Stillen sehr gut gefühlt. Mein einziger Kritikpunkt ist, das ich die Portionen ( diese sind in der Packung nochmal extra abgepackt) sehr klein finde. Der Wirbelwind möchte gerade nachts häufig gestillt werden und dementsprechend habe ich morgens größeren Hunger. Die Portion in der Packung war mir einfach zu klein.

Mein Fazit ist trotzdem sehr positiv, da das Müsli schmeckt und wirklich sehr nährstoffreich ist. Ich werde das Müsli ab und an für den Wirbelwind und mich kaufen. In diesem Sinne , guten Appetit😋.
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Fit mit Baby

Der sportliche Familienblog… Viele von euch haben mich in den letzten Wochen gebeten näher zu beschreiben wie ich nach der Schwangerschaft wieder fit geworden bin. Also folgt ein kleiner Auszug aus meiner Fitnesswoche bzw. Fit mit Baby.

Obwohl wir eine sehr sportliche Familie sind und ich auch in der dritten Schwangerschaft bis zur 34 Schwangerschaftswoche laufen war, ist aller Anfang schwer gewesen. Nach der Geburt unserer dritten Tochter hatte ich ca 10 Wochen keine Lust Sport zu machen. Das kannte ich überhaupt nicht von mir, war ich doch 14 Jahre lang Leistungssportler und Sport war mein Leben.

Irgendwann beim vormittäglichen Spaziergang merkte ich, dass mich plötzlich wieder interessierte, wie weit ich wohl gerade gegangen bin und wieviel Minuten ich wohl schon unterwegs bin? An den nächsten Tagen wiederholte ich meine Spaziergänge von 4-7 km und merkte wie ich Freude daran hatte immer weiter zu gehen. Also zog ich mir zum spazieren die Turnschuhe an und es wurde ein Walken daraus. Es machte sehr viel Spaß. Da ich nach meinem Kaiserschnitt noch nicht hundert prozentig fit war, überlegte ich wie ich mich bewegen kann ohne das es gleich zu anstrengend wird. Ich entschied meine Inline Skates zu aktivieren, verfrachtete das Baby in den Croozer und fuhr über die Dörfer. Das war herrlich und auch hier hatte ich täglich mehr Spaß und wollte mehr.  Dreimal die Woche skatete ich nun. An den Wochenenden fuhren meine großen Mädchen mit dem Fahrrad oft mit und mein Mann joggte neben mir. Meine Kondition kehrte zurück und ich wurde mutiger. Mittlerweile traute ich mir zu ca 3,5 km zu Skaten und 4 km zu laufen. Also packte ich die Turnschuhe in den Croozer und wechselte auf dem Rückweg mein Schuhwerk. Mir gefiel das gut und an irgend einem Wochenende , ich glaube das Minimädchen war 4,5 Monate alt, ließ ich die Skater stehen und lief die ganze Runde 6km. Ich war so stolz. Alle waren dabei. Mein Mann, die großen Mädels und das Baby ja so wieso;) ich laufe nun ungefähr 3 mal die Woche zwischen 4-7 km. Da ich kein Fitnessstudiotyp bin und mein Baby niemals dort bei einer Kinderbetreuung abgeben würde, lud ich mir eine App runter, mit der ich Bauch-Beine-Po zu Hause machen kann. An der frischen Luft, auf einer Yogamatte auf der Terrasse oder im Garten, wo mein Baby direkt neben mir steht. Diese App mit dem Namen „getkiwi“ ist super. Man kann verschiedene Workouts machen. Diese dauern nur 10-20 Minuten , die Übungen werden einem vorgezeigt und straffen ungemein den Körper;) das ist ja auch oft wichtig nach einer Schwangerschaft. Ich mache es so, dass ich ein Workout nach einem Dauerlauf mache. Wenn ich es nicht schaffe laufen zu gehen, weil mein Baby gerade in der Schaukel eingeschlafen ist, mache ich zwei Workouts hintereinander.

Meine Kinder gehen zwei bis dreimal in der Woche zum Leichtathletik Training. Ich bringe sie immer hin. Einmal in der Woche mache ich währenddessen im Stadion Tempoläufe. Unser Baby schläft am Nachmittag in dieser Zeit immer an der frischen Luft im Kinderwagen. Wird die kleine Maus wach, gehen wir beide in die Laufhalle. Ich mache da ein paar Dehnungs- und stabilisationsübungen und das Minimädchen krabbelt umher. Das findet sie richtig klasse, denn schließlich gibt es dort viel zu sehen und zu entdecken.  Eine Woche mit 7 Wochentagen fülle ich ( ungefähr) wie folgt sportlich aus.

Beispiel:

Montag : 4km laufen und ein Workout der getkiwi App

Dienstag: 5-7 km laufen ( vormittags) oder am Nachmittag Tempoläufe im Stadion und ein bisschen Dehnung.

Mittwoch: frei

Donnersrag: 4-7 km Dauerlauf oder ein Waldlauf oder am Nachmittag Tempoläufe im Stadion

Freitag: frei

Samstag/Sonntag: 4-7 km laufen

Das ist nur ein Beispiel. Die Trainingseinheit und die Tage wechsele ich auch spontan, so wie es in unsere Woche und unseren Tagesablauf passt. Grundsätzlich handhabe ich es so, dass ich am Vormittag immer dann los laufe, wenn das Baby müde wird und am Nachmittag wenn die großen Mädchen Training haben schläft die kleine auch ( noch) immer mindestens 1 Stunde und in der Zeit lege ich los. Übrigens stille ich das Baby noch voll. Das ist überhaupt kein Problem trotz des vielen Sports. Optimal ist es das Baby vor dem Sport zu stillen, nicht nur weil man sich besser bewegen kann sondern auch, weil sich direkt nach dem Sport etwas Milchsäure ( der spätere Muskelkater) bildet. So bekommt das Baby diese nicht direkt nach dem Sport mit geliefert;) das ist aber nicht gefährlich.

  1. Sport in der Laufhalle
    Sport in der Laufhalle

    image So sieht unser sportlicher Alltag hier aus. Habt ihr Fragen? Dann stellt sie gerne. Einen Einblick in unsere sportlichen Aktivitäten bekommt ihr auch auf Instagram unter strandmaedels. Bis bald und „Sport frei“.